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Insider-Tipps zur neuen Saison

Wenn das Saisonkalender-Skript im Frühjahr seine Korrekturrunden durchs Haus dreht, entdecken unsere Mitarbeiter die ersten Konzerte der kommenden Saison, die sie sich gleich dick in den eigenen Kalender schreiben, um sie bloß nicht zu verpassen. Hier eine kleine Auswahl:

Ulrike Petersen, Stellvertretende Konzertmeisterin

Vom 06. bis zum 08. Oktober 2017 spielen wir Felix Mendelssohns „Sommernachtstraum“. Ich freue mich immer besonders, wenn wir als klassisches Sinfonieorchester Opern, Melodramen oder Schauspielmusiken aufführen. Die Verbindung von Wort und Musik in jeglicher Form bedeutet eigentlich immer einen tieferen Zugang zum Werk, sowohl von Seiten der Musiker als auch des Publikums. Die Musik des „Sommernachtstraum“ ist sehr bekannt, bekommt aber doch eine neue Aussage und Intensität, wenn sie die erzählte Geschichte musikalisch erfühlt und intensiviert. Wir sind im ehemaligen Schauspielhaus beheimatet, das während der Lebenszeit Mendelssohns erbaut wurde, und er hat während der Entstehungszeit dieser Musik ab 1841 vier Jahre unweit davon gewohnt. So passt alles perfekt zusammen – viel Vergnügen und Genuss!

 

Manuela Geulen, Leiterin Besucherservice

Als Flamenco-Aficionada empfehle ich auf alle Fälle das zweite Klazzik-Konzert der Saison am 28. Oktober 2017 mit „Tomatito y Grupo“! Und als bekennender Opernfan ist für mich am 14. November „Ein Abend mit Olga Peretyatko“ ein Muss.

Annette Thoma, Virtuelles Konzerthaus

Als großer Streichquartett-Fan ist das Konzert des Hagen-Quartetts am 28. November 2017 für mich ein Muss. Eines der führenden Streichquartette weltweit stellt hier stilistisch vollkommen unterschiedliche Werke von Beethoven, Webern und Schumann einander gegenüber. Ebenso freue ich mich sehr auf das „Festival Baltikum“, insbesondere auf den 16. Februar 2018 mit drei Werken des Esten Arvo Pärt. Mein Favorit ist „Spiegel im Spiegel“, weil es trotz formal strenger Konstruktion eine unglaubliche Ruhe vermittelt.

 

Gerd-Udo Broszeit, IT

Mein persönlicher Favorit in der nächsten Saison ist ganz klar „SILENT SONGS into the wild“ am 25. September 2017. Ich hoffe, dass sich in dieser Inszenierung nicht nur die allgegenwärtige Problematik von Flucht und Vertreibung widerspiegeln wird, sondern auch die Gedanken und Überlegungen jedes Einzelnen zum Thema „Woher komme ich, wohin gehe ich“. Ich bin mir ganz sicher, dass in diesem Stück alle Sinne angesprochen werden. Hinzu kommt für mich, dass der Titel „Into the wild“ wohl nicht zufällig gewählt wurde, sondern auch der Titel eines der besten Filme ist, den ich je geschaut habe: Die von Sean Penn bewegend verfilmte Lebensgeschichte des Aussteigers Christopher McCandless.

 

 

Und was sind Eure Konzert-Tipps für die Saison?

 

 


 

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