Festival USA

„Hot 5“ of Festival USA

Ulf Werner im Konzerthaus zu erwischen, ist reine Glückssache. Der Programm- und Orchesterdirektor ist ständig auf dem Sprung – auf der Suche nach vielversprechenden Solisten, tollen Orchesterwerken, guten Dirigenten und überraschenden Kooperationen.

Und dabei ist er fast immer in der Zukunft unterwegs! Denn die Planungen für Konzerte und Festivals finden meist lange Zeit vor dem eigentlichen Veranstaltungsdatum statt.

Das Festival USA, das grade eröffnet wurde, ist für Ulf Werner also eigentlich schon längst abgeschlossen. Zumindest, was das Planerische anbelangt. Denn grade auf dieses Festival freut er sich schon lange und hat natürlich eine „Hot 5“-Liste, die er auf keinen Fall verpassen wird. Wenn Ihr ihn also in den nächsten 10 Tagen treffen wollt, dann hier:

Number 1

Beim Eröffnungskonzert! Dirigent Wayne Marshall und Broadway-Star Kim Criswell kommen zwar beide aus Großbritannien und nicht aus den USA. Aber zusammen mit dem Konzerthausorchester holen sie die ganz großen Musical-Momente von Gershwin und Bernstein auf die Bühne im Großen Saal. Da fällt der britische Akzent gar nicht mehr auf.

Wer noch eine Extra-Portion Broadway möchte, der sollte übrigens unbedingt am Samstag und dann nach dem Konzert zum „Nach(t)konzert“ von Wayne Marshall kommen. Der Dirigent improvisiert am Klavier Werke von Gershwin und Bernstein.

Number 2

Jeden Abend vom 20. bis zum 23. Februar um 18.00 Uhr verwandeln die Rush Hour Konzerte den Musik- in einen echten Jazzclub. Und ist es nicht viel angenehmer, mit einem Drink in der Hand gute Musik zu hören, als im Stau oder in zu vollen U-Bahnen rumzustehen?

Number 3

Mit Bang On A Can’s Asphalt Orchestra kommt ein New Yorker Geheim-Tipp zu uns nach Berlin. Die Band rockt bei uns diesen Freitag um 22.00 Uhr mit Sousaphon und Drumset. Super Einstimmung ins Wochenende!

Number 4

Als das Ensemble Modern damals vor über zwanzig Jahren eine Zusammenarbeit mit Frank Zappa, dem Enfant terrible der Rockgeschichte, verkündete, war das eine echte Sensation. Und eigentlich ist es das bis heute. 1992, ein Jahr vor Zappas Tod, führte das Orchester die als unspielbar geltende Mini-Oper „The Yellow Shark“ mit dem Komponisten am Dirigentenpult auf. Bei uns spielt das Ensemble Modern am 22. Februar außerdem noch Teile aus der musikalischen Geschichte des kleinen Schweines „Greggery Peccary“.

Number 5

Bei den Abschluss-Konzerten des Festivals mit Iván Fischer am 24. und 26. Februar gibt es das vielleicht berühmteste sinfonische Werk aus den USA überhaupt: George Gershwins „Rhapsody in Blue“. Das schmalzig-schmelzende Stück wird vor allem in der Kombination mit dem Minimal-Music-Werk von Philip Glass richtig gut!

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