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Menge wurde verrückt

Ihr Auftritt war ein absolutes Highlight beim Festival USA: Jazz-Legende Dee Dee Bridgewater begeisterte am 25. Februar gemeinsam mit Theo Crocker und DVRK FUNK das Publikum im Großen Saal. Unter den Zuschauern war auch Mazen Abo-Ismail aus Syrien, der seit letztem Sommer bei uns in Deutschland lebt und gemeinsam mit der Allianz Helfergruppe Treptow das Konzert besuchte. Für ihn war der Abend ein beeindruckendes Erlebnis, über das er unbedingt schreiben musste.

Sein toller Konzertbericht zeigt, dass Musik die Kraft besitzt, Grenzen und Barrieren zu überwinden.

Danke, Mazen!

 

Menge wurde verrückt

Im Rahmen des Festival USA im Konzerthaus Berlin wurde Gestern am 25. Februar 2017 ein legendäres Konzert abgehalten. Die große Saal des Konzerthauses hat Hunderte von multi-kulturellen Menschen festlich empfangen. Jazz-Legende, Dee Dee Bridgewater hat viele von verschiedenen Alter, Geschlechter und Staatsangehörigkeiten angezogen. Wenige habe die Macht, eine Menge zu beeinflussen. Aber das ist so einfach für die Königin des Jazz. Sie hat echt gestern Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt. Um 20:00 Uhr begann der Charme des Jazz mit Dee Dee und ihre Band. Sie hat viele Lieder gesungen wie ‚Afro blue‘, ‚Save your Love for me‘, ‚I can’t help it‘, ‚The music is the magic‘ und das sensationelle Lied ‚What a wonderful world‘. Dee Dee hat uns mit ihrer schönen und außergewöhnlichen Stimme in eine magische Welt geführt. Während sie gesungen hat, hat eine Welle von positiver Energie sich verbreitet. Alle haben es gefühlt.

Wirklich steppt da der Bär.

Ich musste der Versuchung wiederstehen, aufzustehen und zu tanzen. Vor dem Konzert habe ich nicht Dee Dee gekannt, aber jetzt fühle ich mich als ob ich Tomaten auf den Augen, beziehungsweise ‚die Ohren‘ gehabt hätte. Ihre erstaunliches Talent ist in ihrer Fähigkeit, ihre Stimme zwischen verschiedenen Stimmlagen leicht und reibungslos zu kontrollieren, als ob sie nur ein Instrument wäre, kein Mensch. Am Ende des Konzerts sind alle aufgestanden. Der Applaus war so intensiv, dass Dee Dee und ihre Band zurückgekommen sind und einen weiteren Song gespielt haben. Leider hat alles ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Aber es hat sich gelohnt, da kannst du Gift drauf nehmen.“

Mazen Abo-Ismail

26.2.2017, Berlin

 

Übrigens: Mazen war zum ersten Mal für eine Führung in arabischer Sprache bei uns im Konzerthaus. Schon hier war er so beeindruckt, dass er seitdem immer wieder in Konzerte und zu Veranstaltungen gekommen ist. Am 12. März führen Hozaifa Khalaili und Hans-Joachim Lüdtke das nächste Mal in arabisch/deutsch durchs Konzerthaus. Tickets sind im Besucherservice erhältlich.