#musicmonday

#musicmonday No 2 – The Easter Edition

Die richtige Musik zu Ostern? Bach, Händel, Telemann – es gibt genügend berühmte Passionsmusiken, die jedes Jahr aufgeführt werden. Bei uns im Konzerthaus steht an Karfreitag die Grand Messe des Morts von Hector Berlioz  auf dem Programm. Ein Werk, das eigentlich gar nichts mit dem kirklichen Feiertag zu tun hat und trotzdem total gut dazu passt. Denn bei diesem Requiem handelt es sich weniger um eine Totenklage als um eine Totenehrung mit einem von Berlioz verlangten riesigen Orchester- und Stimmapparat.

Und weil es in diesem Bereich abseits der ausgetretenen Passions-Pfade noch viel mehr zu entdecken gibt, haben wir für Euch die Top 3 der viel zu selten aufgeführten Passionsmusiken zusammengestellt.

Los geht es mit…

1

Edvard Grieg: 4 Psalms op. 74

Die Passionsgeschichte auf norwegisch. Schöner, schlichter und ergreifender kann das nicht klingen.

2

Frank Martin: Golgotha

Unsere Nummer 2 ist viel dramatischer. Der französische Komponist kombiniert in seiner Passionsmusik massive Klangblöcke mit erstaunlich lyrischen Passagen.

3

Arvo Pärt: Johannespassion

Diese Passion hat wirklich gar nichts mit der gleichnamigen Passion von Johann Sebastian Bach zu tun. Sie ist viel ritueller, kommt ganz ohne Affekte und subjektive Text-Ausdeutung aus. Zu diesem Werk passt Arvo Pärts eigene Aussage: „Musik muss durch sich selbst existieren.“ Wunderschön.

 

Habt Ihr noch mehr Tipps für ungewöhnliche oder selten gespielte Passionsmusiken? Wir freuen uns über Empfehlungen!

Und jetzt erst einmal eine schöne Osterwoche mit einem…nun ja, anderen tierisch-musikalischen Gruß!

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